Stimmen der Instrumente – M-8 Evolutionspädagogik - Klosterneuburg
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Dauerhafte Lösungen finden, oder  –
vom Stimmen der Instrumente

Wir werden alltäglich oft mit Verhaltensweisen konfrontiert, die uns ratlos vor uns und unseren Kindern stehen lassen. Situationen, die immer wieder kehren und in denen wir uns als Eltern sowie unsere Kinder sich gefangen fühlen.

 

Verhalten ist erst dann nachvollziehbar, wenn wir verstehen, wie der Mensch die Situation und seine Umwelt wahrnimmt. Wie kommt er zu diesem Ergebnis, zu dieser Reaktion.

 

Dabei kann die Evolutionspädagogik helfen. Es ist eine Methode um schnell bei Lern- und Verhaltensblockaden zu helfen. Untersuchungen zeigen, dass unzureichende Vernetzungen im Gehirn oft in Lernprobleme und Verhaltensschwierigkeiten resultieren können. Durch bestimmte Bewegungsübungen ist es jedoch möglich, diese Vernetzungen wieder herzustellen.

 

Unser Gehirn ist wie ein Orchester zu verstehen. Erst wenn alle Instrumente gestimmt sind, kann es sein Bestes geben. Und genau um das Stimmen der Instrumente geht es bei der Evolutionspädagogik. Sind alle Leitungsbahnen gut vernetzt, kann auf das volle Potenzial zugegriffen werden. Vernetzung erfolgt über Bewegung und jede Bewegung verlangt sein eigenes Gleichgewicht. Dabei lernen wir.

Die Lösung von Lern- und Verhaltensproblemen liegt deshalb oft in der Bewegung, da die geistige Entwicklung auf der körperlichen Ebene vorbereitet wird. Lebenslanges Lernen bedeutet ein sich stetes Aufrichten und Finden des eigenen Gleichgewichtes.

 

Legen wir unsere Bewegungs- und Verhaltensmuster – in den Entwicklungsschritten vom Baby zum Kleinkind hin zum Jugendlichen und Erwachsenen – auf die Stufen der Evolution und deren Wahrnehmungs- und Verhaltensbandbreiten, sehen wir, dass uns die Evolution ein komplexes Kommunikationssystem hinterlassen hat, das uns Antwort auf die Fragen des Alltags gibt. Das nutzt die Evolutionspädagogik. Denn ein Fisch braucht ein anderes Gleichgewicht als ein Affe.

 

Evolutionspädagogik ist Entfaltungspädagogik. Es ist eine Methode um Zugang zu vorhandenen Denkstrukturen zu bekommen. Zugang zu unbewussten Bereichen unseres Gehirns – den eigentlichen Bereichen, aus denen Motivation für Lernen und Verhalten entsteht.

Dieser Ansatz wurde in den 1990er Jahren von Ludwig Koneberg in München konzipiert und wird stetig weiter entwickelt. Anwendung findet dieses Modell erfolgreich in verschiedenen europäischen Ländern. In Österreich wird es seit 2009 praktiziert. Im Westen stärker als im Osten. In Vorarlberg hat 2018 ein erster Kindergarten diesem Konzept folgend eröffnet.

„Jedes Kind kann etwas. Es liegt an uns diese Talente und Fähigkeiten freizulegen.“

(L. Koneberg)

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