FAQ's, Fragen zu M-8 Evolutionspädagogik Klosterneuburg/Wien
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Fragen über Fragen

FAQs

Was ist Evolutionspädagogik?

Eine moderne Lern- und Entwicklungsbegleitung

 

Basierend auf den neuesten Entwicklungen der Gehirnforschung und der Neurologie und Erkenntnissen aus Evolutionslehre, Pädagogik, Kinesiologie, Philosophie, Kunst und Natur wurde die Evolutionspädagogik von Ludwig Koneberg am Institut für Praktische Pädagogik in München entwickelt. Mit Bewegungsübungen können Lern- und Verhaltensblockaden effektiv und nachhaltig gelöst bzw. zumindest gelindert werden. Damit wird Bewegung ins Lernen gebracht und das lässt die eigene Kompetenz entwickeln.

Ist Evolutionspädagogik gleichzusetzen mit Nachhilfe?

Nein. Evolutionspädagogik setzt einen Schritt vorher an. Es wird darauf geschaut, WIE etwas wahrgenommen und nicht darauf, WAS gelernt wird. Das bedeutet, es ist keine schulische Nachhilfe.

 

Evolutionspädagogik ermöglicht stressfreies Lernen

 

Es wird die Voraussetzung geschaffen, dass stressfrei gelernt werden bzw. stressfrei den täglichen Herausforderungen begegnet werden kann. Die Frage ist, wie kommt es zu dem jeweiligen Verhalten? Beispiele sind: Wieso hat ihr Kind Konzentrationsprobleme? Wie kommt es, dass ihr Kind  eine Leseschwäche, Rechtschreibschwäche oder Rechenschwäche hat? Wieso sind rechts und links jeden Tag woanders? Wieso habe ich Angst vor Leuten zu sprechen? Was sind meine Stressoren in der Situation?

Was ist die Methode der Evolutionspädagogik?

Eine moderne und zeitgemässe Methode um Lern- und Verhaltensblockaden zu lösen

 

Evolutionspädagogik verwendet neueste Erkenntnisse aus der Gehirn- und Lernforschung, um Verhalten zu begreifen und Entwicklung gezielt über kinesiologische Bewegegungsübungen zu aktivieren. Damit schafft es die Voraussetzung, dass stressfrei gelernt werden kann.

 

Stumm wie ein Fisch oder frech wie ein Affe

 

Die Evolutionstheorie bzw. deren Theoriengebäude besagen, dass auch der Mensch – wie alle Lebewesen – das Ergebnis einer langen Evolution sind. Unser Genom ist das Gedächtnis und ganz persönlicher Informationsträger für alle biologischen Abläufe in unserem Körper. 
Damit sind die Bewegungen, Reaktionen, Wahrnehmungen und das Verhalten der einzelnen Evolutionsstufen gemeint. Vom Fisch über die Amphibie, das Reptil, das Säugetier bis hin zum Affen, Urmenschen und dem heutigen „modernen“ Menschen. Zu jeder dieser Stufen ist ein bestimmtes Bewegungsmuster zugehörig, das zuständig für unsere Verhaltensbandbreiten ist.

 

Wir lernen durch Bewegung

 

Bis zur Geburt sind alle Nervenzellen im Gehirn ausgebildet. Als Baby lernen wir die Welt auf spielerische Art und Weise kennen. Dabei erstellen wir wichtige Verknüpfungen im Gehirn, auf die weitere Entwicklungen aufbauen. Die Wege zum Denken = die Entwicklung der Nervenverbindungen (Synapsen) werden vor allem innerhalb der ersten drei Lebensjahre durch Bewegung gebahnt.

 

Die gute Nachricht ist: das Gehirn lernt nie aus: „Das Gehirn ist mit einem Muskel zu vergleichen. Es wächst als Reaktion auf bestimmte Erfahrungen – die Nervenzellen werden größer“. (Robert Ornstein, US-am. Gehirnforscher)

 

Unser Fundament: Gleichgewicht und Bewegung

 

Jeder Entwicklungsschritt, den ein Mensch macht, beruht auf den bisher gelernten Fertigkeiten und Erkenntnissen. Dieser Prozess des ’sich Aufrichtens‘ braucht ein mitwachsendes Gleichgewicht, um automatisch abzulaufen.

 

Den Körper aufrecht zu halten ist eine ungeheure Entwicklungsleistung. Muss ein Mensch sich bewusst um sein Gleichgewicht kümmern, ist er bei der Erledigung anderer Aufgaben beeinträchtigt. Gleichgewicht muss in erster Linie erfahren werden und hat fundamental Einfluß auf die Ausprägung von Ursicherheit und Urvertrauen zu tun.

 

Fit im Kopf

 

Der Geist ist umso beweglicher, je mehr der Körper im Gleichgewicht ist. Gleichgewichts- und Bewegungssinn spielen eine große Rolle bei der geistigen, neurologischen und emotionalen Entwicklung. In der Evolutionspädagogik wenden wir genau das an, was in der Natur schon seit ewigen Zeiten existiert. Damit können wir auf Probleme direkt einwirken und Entwicklung gezielt fördern.

Wie funktioniert Evolutionspädagogik?

Kein Brett mehr vorm Kopf

 

Es wird beobachtet, wie der Mensch seine Umwelt wahrnimmt und wie er zu dem Ergebnis kommt. Es wird herausgefiltert, auf welchem Thema die Blockade bzw. der Stress liegt. Mit Bewegungsübungen wird der Stress gelöst und das Gleichgewicht wieder hergestellt. Damit werden die eigene Kompetenz und das eigene Rückmeldesystem gestärkt und es wird gelernt, Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen.

An wen richtet sich die Evolutionspädagogik?

Wir lernen jeden Tag – ein Leben lang!

 

Die Methodik der Evolutionspädagogik ist für jeden Menschen jeden Alters geeignet. Wir hören oft: Leben ist Lernen! Oder lebenslanges Lernen. Das Leben ist eine Lernreise. Lernen ist ein langsames „Sich-Aufrichten“ – genauso wie der evolutive Prozess, den, alle Lebewesen durchlaufen.

 

Die Zielgruppen sind Kindergartenkinder & Vorschulkinder, Schüler, Jugendliche und Erwachsene. Stressfrei und kreativ arbeitet unser Gehirn dann, wenn das neurologische Zusammenspiel gut funktioniert und die evolutiven Verhaltensbandbreiten gut integriert sind. So entsteht ein Gleichgewicht und wir können auf unser gesamtes Potenzial zugreifen.

Wer ist die Zielgruppe?

Das Leben ist eine Reise – zu sich selbst!

 

Um stressfrei lernen zu können, braucht der Mensch das Gleichgewicht aller Gehirnentwicklungsstufen der Evolution. Denn die Basis all unserer Fähigkeiten liegt im Gehirn.

 

Anwendungsbereiche für Kindergarten- und Vorschulkinder

 

Auf dem Weg zu einem Schulkind ist ganz schön was los. Vom 3. bis zum 6. Lebensjahr, das sind gerade einmal 36 Monate, wird viel von uns verlangt. Von uns Eltern Nervenstärke und ein gut gefüllter Sack an Liebe und Geduld. Und von unseren Kindern, dass alle Entwicklungsschritte gut koordiniert werden können.

 

Es ist viel zu tun – packen wir es an!

 

Jedes Kind ist einzigartig. Und das ist gut so. Und jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Auch wenn wir Erwachsenen, das unseren Kindern nicht immer zugestehen können und wollen. Die einen freuen sich auf den Kindergarten, für die anderen ist eine Qual. Was es auch ist, es ist ein nächster Schritt im jungen Leben eines Menschen – und den Eltern. Vor allem im Leben der Mamas. Und das sollte – wie bei allen Entwicklungsphasen eines Kindes – berücksichtigt werden. Was macht die Situation mit mir? Und was mit meinem Kind? Gelingt es, hier ehrlich mit sich selbst zu sein, kann sich viel Gefühlschaos erspart werden.

 

Eine neue Tür geht auf… Evolutionspädagogik unterstützt und begleitet beim Ablöseprozess von den Eltern in die Kinderkrippe oder in den Kindergarten und den Themen, die im Alter von 3 bis 6 Jahren den Alltag füllen:

 

  • Ablöseprozess von den Eltern
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Daumenlutschen
  • Bettnässen
  • Stuhlzurückhaltung
  • Nägel beißen
  • Fehlende Körperkoordination und Gleichgewichtsstörungen
  • Entwicklungsverzögerungen und Entwicklungsrückstand
  • Schulreife

 

Anwendungsbereiche für Schüler

 

Das nächste Kapitel beginnt: die Schule. Zu Beginn oft eine Mischung aus Vorfreude und Spannung, wenn die großen Kindergartenkinder und Vorschulkinder endlich Schüler sind.  Und sehr oft und viel zu früh eine Qual. Stress mit den Hausaufgaben, Nachhilfe, Zeitdruck, Rückstellungen. Das muss nicht sein.

 

Sitz endlich still! Konzentriere dich! Schreib schöner!

 

Wer kennt diese Aussagen nicht.  Und wer denkt zu Beginn der Schulzeit seines Kindes nicht zurück an dessen Kindergartenzeit, in der mehr Freizeit zur Verfügung stand. Wir können das Rad nicht zurückdrehen, aber wir können unsere Kinder begleiten, sodass sie mit ihren Pflichten schneller fertig werden und einen leichteren Zu- und Umgang damit finden. In dem Rahmen der Möglichkeiten, die ihr Kind für dieses Leben mitbekommen hat.

 

Lernen braucht Gleichgewicht

 

Gleichgewicht und Denken stehen in engem Zusammenhang. Um unser Potenzial abrufen zu können und die gesetzten Herausforderungen zu meistern, braucht es ein dreidimensionales Gleichgewicht: Erstens Lateralität, das bedeutet ein gutes Verständnis zwischen rechts und links. Unser Körper und unser Gehirn sind überkreuz angelegt. Ein gutes Zusammenspiel dieser beiden Kompetenzen ist die Basis. Zweitens Zentrierung, das heißt ein gutes Zusammenspiel von Kognition und Emotion, sprich oben und unten bzw. Kopf und Körper. Wie gut kann ich anspannen und entspannen? Drittens Fokussierung, im Sinne von wie gut kann ich gelerntes wieder hervorrufen und Neues in Bezug zum Alten setzen.

Mit gezielten Übungen kann dieses Gleichgewicht hergestellt werden. Haben wir dieses Gleichgewicht verfügbar, steht dem Denken nichts im Wege. Themenbereiche von Schülern die mit Übungen der Evolutionspädagogik bearbeitet werden sind zusammengefasst:

 

  • Konzentrationsprobleme
  • Lerntempo
  • Lernblockaden
  • Verhaltensblockaden
  • Leseschwäche, Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche
  • Legasthenie, Dyskalkulie
  • Stress mit Hausaufgaben
  • Angst vor einer Gruppe zu sprechen
  • Prüfungsängste, Versagensängste
  • Black-outs
  • Nägelkauen
  • Bettnässen
  • Motivationsprobleme
  • Schüchternheit/sozialer Rückzug, das Gefühl keine Freunde zu finden
  • Hyperaktivität/Aggressivität
  • ADS/ADHS

 

Anwendungsbereiche für Jugendliche

 

Schule und Pubertät sind ein schwerer Rucksack für Jugendliche. Die Pubertät ist ein ganz wichtiger Schritt in der Menschwerdung.  Und hier ist der Affe los. Es findet ein enormer Wachstumsschub im Gehirn statt. Es wird neugebildet und aussortiert.

 

Grenzen werden erweitert, getestet, ausgelotet

 

Dieser Prozess ist ganz wichtig und sehr anstrengend. Aber wie sonst soll aus einem Kind ein Erwachsener werden? Denken wir an unsere Pubertät. Würden wir das alles was wir getan und erprobt haben, heute gut finden? Auch wenn der Alltag sehr anstrengend ist, Heranwachsende brauchen viel Zuspruch um sich selbst zu bejahen. Unterstützung durch die Evolutionspädagogik zusammengefasst gibt es bei:

 

  • Motivationsmangel oder Null-Bock-Haltung
  • Prüfungsangst
  • Versagensangt
  • Mangelndes Selbstwertgefühl
  • Mangelndes Selbstvertrauen
  • Aggressivität
  • Überforderung

 

Anwendungsbereiche für Erwachsene

 

Sich und seine Persönlichkeit zu finden ist ein lebenslanger Prozess. Auf dem Weg dorthin braucht es immer wieder Haltestationen um zu überprüfen, ob man noch in die richtige Richtung geht. Zeit innezuhalten, bisheriges zu reflektieren und zu überprüfen, ob es noch zu einem passt. Einlassen, Zeit lassen, loslassen. Themenfelder die unterstützt werden:

 

  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Konfliktlösung
  • Überforderung/sich besser abgrenzen
  • Konzentrationsprobleme
  • Angst vor einer Gruppe zu sprechen
Was sind die Ziele der Evolutionspädagogik?

Hinter dem Stress, liegen die Talente (L. Koneberg)

 

Das Ziel ist hinter den Stress bzw. die Blockade zu schauen, denn unsere Wahrnehmung bestimmt unser Verhalten. Denn nicht das, was wir erleben und erfahren ist relevant, sondern die Bewertung, die unser Gehirn vornimmt und die Schlüsse, die wir dann daraus ziehen. Es wird die eigene Kompetenz gestärkt, sodass auf Herausforderungen im Leben kompetent reagiert werden kann.

Welche Erfahrungen gibt es mit Evolutionspädagogik?

Man kann einem Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken (G. Galilei)


Dieses bekannte Zitat bringt die Intention der Evolutionspädagogik auf den Punkt. Es geht um das Freilegen, um das Auflösen von Blockaden, um auf das eigene Potenzial zuzugreifen.

Alles rund um die Schule ist eine reine Qual“, „Mein Kind ist für mich sprachlich nicht mehr erreichbar“, „Rechts und links sind jeden Tag woanders“ oder „Ich drehe mich in dieser Situation immer wieder im Kreis“ – wenn Ihnen diese Gedanken bekannt sind, dann sind Sie hier richtig. Es gibt sehr gute und zahlreiche Erfahrungen in diesen Themenbereichen, die entweder gelöst, gelindert oder spürbar verbessert werden konnten.

Wann ist Evolutionspädagogik sinnvoll?

Stress, Spannungen und Konflikte sind unvermeidbar 

 

Sie gehören zum Leben. Es wäre falsch, diesen Konflikten aus dem Weg zu gehen (L. Koneberg). Das heißt aber nicht, dass ich im freien Fall in die Opferrolle rutsche. Das Ziel ist eigenverantwortlich eine Handlungsfähigkeit zu erreichen, die uns eine Wahlfreiheit gibt. Evolutionspädagogik kann man sich vereinfacht auch als Entwicklungsbegleitung vorstellen. Bei Kindern und Jugendlichen im Besonderen, wenn sie einen Entwicklungsschub durchlaufen. Immer dann, wenn es zäh wird. Sei es die Schulreife, besonderen Herausforderungen in der Schule oder im sozialen Leben oder während der Pubertät. Bei Erwachsenen in Lebensphasen, in denen immer wiederkehrende Themen auftauchen und ein Perspektivenwechsel notwendig ist. Die Evolutionspädagogik unterstützt Menschen, die für sich und ihr Leben die Verantwortung übernehmen wollen.

 

Was sind die häufigsten Anwendungsbereiche der Evolutionspädagogik?

Das bunte Leben

 

Themenbereiche rund um das Leben und seine täglichen Herausforderungen. Allgemeine Bereiche wie Gleichgewicht, Konzentrationsprobleme, Wahrnehmungsdefizite, sich im Kreis drehen, Stress, Schüchternheit/sozialer Rückzug, Bettnässen, Ängste, Black-outs, Pubertät. Themen rund um die Schule wie Schulreife, verzögerte Sprachentwicklung, Lese- Schreib- und Rechenschwierigkeiten, Legasthenie, Dyskalkulie, Prüfungsängste, Stress bei Hausaufgaben.

Wo finde ich M-8 Evolutionspädagogik?

Machen wir uns auf den Weg!

 

Sie finden mich in 3400 Klosterneuburg, Lenaugasse 11.

Ich bin auch öffentlich sehr gut erreichbar. Die Haltestation Klosterneuburg/Unterkritzendorf ist in Gehweite.

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