4 Tipps für die Schulreife

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4 Tipps für die Schulreife

 

Mit der Schulreife und dem nahenden Schulstart beginnt ein neues Kapitel im Leben unserer Kinder – und von uns Eltern. Dieser einschneidende Abschnitt im Leben vieler Kinder und Eltern wurde in den letzten Wochen mit der Schuleinschreibung eingeläutet. Von vielen heiß erwartet, manche lassen es über sich ergehen, andere sind noch gar nicht so weit und für ein paar ist es wahrlich ein Graus…

Der Begriff Schulreife drückt implizit aus, dass es eine Voraussetzung, eine gewisse Reife braucht. Aber was heißt das und was braucht mein Kind für einen erfolgreichen Schulstart?

Dank Forschung ist mittlerweile viel Wissen über die Bedingungen zum stressfreien Lernen vorhanden. Gut funktionierende Sinneswahrnehmungen sind die Grundvoraussetzung für stressfreies Lernen. Schon Aristoteles sagte: „Es ist nichts im Verstand, was nicht zuvor in den Sinnen war“.

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Schulreife braucht gewisse Grundlagen und Neugierde. Unsere Kinder sind von Natur aus neugierig, wie sonst hätten sie sitzen, stehen und gehen gelernt. Neugierde ist die Triebfeder von uns Menschen. Und diese nutze ich in meiner Arbeit, um die notwendigen Bedingungen für stressfreies Lernen zu schaffen.

4 Tipps für einen guten Schulstart: Es braucht eine gut geschulte Sinneswahrnehmung, ein dreidimensionales Gleichgewicht, eine freie Hand-Augen-Koordination und eine gute Stifthaltung.

Diese Grundlagen lassen sich spielerisch durch gezielte Bewegungsübungen schaffen. Da die geistige Entwicklung auf der körperlichen Ebene vorbereitet wird, sind damit alle Bedingungen erfüllt, um einen guten Schuleinstieg zu schaffen und um den neuen Kompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen leichtfüßig und mit Freude zu begegnen.

Es ist wichtig, dass wir Eltern uns bewusst machen, dass die ersten Schuljahre sehr wichtige – ich finde sogar die wichtigsten Schuljahre – sind. Warum?

Je leichter mir der Einstieg fällt, umso leichter schreite ich voran und umso besser speichere ich diese Erfahrung ab. Es geht ja nicht nur um das ‚Setting Schule‘ und den damit verbundenen Abläufen wie Pünktlichkeit, Konzentration, still sitzen, sondern auch um das Erlernen der Basis, auf der alles aufbaut. Lesen, Schreiben, Rechnen.

Klingt logisch, oder? Denn, aus dem wie ich etwas wahrnehme (muss ich mich quälen, komme ich gut mit, macht es mir Freude),  leite ich mein Verhalten ab und das wird zu meiner Erfahrung. Das wirkt sich auf den Schulalltag, sowie auf die Erledigung der täglichen Hausaufgaben aus.

Die Freude etwas zu verstehen und etwas Neues  zu können, birgt eine unglaubliche Kraft. Diese positiven Erlebnisse geben einem Kind viel Selbstbewusstsein und sind die Anknüpfungspunkte, auf die wir unsere Kinder immer wieder zurückführen können, wenn es Täler zu durchschreiten gilt.  Aus diesen immer mehr werdenden Anknüpfungspunkten können unsere Kinder richtige ‚Krafttanks‘ entwickeln, die ihnen vieles unmöglich erscheinende, möglich machen.

Dank Forschung und der Vernetzung verschiedener Disziplinen steht uns das Wissen zur Verfügung, die Bedingungen zu schaffen, um dem ‚leidigen Thema Schule‘ – das uns für Jahre begleitet – leichter zu begegnen. Das erspart unseren Kindern und uns selbst viel Leid und Stress.