Entwicklung – eine unendliche Geschichte

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Entwick­lung – eine unendliche Geschichte

 

Entwicklung zu begleiten ist für mich eine spannende Sache. Es ist wie einer Pflanze beim Wachsen zuzuschauen. Ich mag Menschen und mich interessieren ihre Geschichten dahinter.

Es gibt viele Möglichkeiten Menschen zu entwickeln, Schicht für Schicht zum Vorschein zu bringen und diese zu integrieren und Menschen so zu begleiten. Die Evolutionspädagogik ist mit ihrem Instrumentenkoffer ein wertvolles Werkzeug für die Entwicklung. Es erlaubt einen anderen Blick auf Lern- und Verhaltensblockaden.

M-8 Entwicklung begleiten

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Aber was heißt Entwicklung? Es geht nicht nur um Aus-, Fort-, Weiterbildung und die Erfahrungen im Außen. Entwicklung bedeutet für mich, sich auch im Inneren weiterzuentwickeln und sich selbst zu erfahren.

Damit wir uns als Ganzes verstehen ist es wichtig, sich seinen Aktionen und Reaktionen bewusst zu werden. Dass wir lernen, uns selbst zu er-kennen, uns selbst zu spüren, unsere eigenen Gefühle wahrzunehmen. Sich Gefühle einzugestehen, dahinter zu schauen, diese dann zu kanalisieren und wertschätzend und respektvoll zu artikulieren, ist ein wichtiger Lernschritt in der Entwicklung.

Das Herausarbeiten der Erwartungen lässt uns klarer werden. Es lässt uns reifen und unsere Handlungen be-greifen. Es lässt uns als Teil des Ganzen verstehen. Gelingt es uns innen und außen zu entwickeln, in Einklang und in Verbindung zu bringen, sind wir im ‚Flow‘. Wir können unser Potenzial entfalten und im Einklang mit unseren Bedürfnissen leben.

„Probleme kann man niemals durch dieselbe Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“ (Albert Einstein). Somit ist ein Mehr vom selben keine Lösungsstrategie.

Es braucht einen anderen Blick auf die aktuelle Herausforderung, um Verständnis zu bekommen und um Handlungsfähigkeit zu generieren. Entwicklung heißt, Verantwortung für die Folgen des eigenen Handelns zu übernehmen.

Wir müssen wieder lernen, Probleme eigenständig zu lösen. Hinfallen ist nicht schlimm. Aufstehen – Krone richten – weiter geht’s:-) Das betrifft uns im Kleinen wie im Großen. Als Kind und als Erwachsener.