Lernschwierigkeiten verstehen – und lösen
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Lernschwierigkeiten verstehen:

Das ist Evolutions­pädagogik

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Die Evolutionspädagogik hilft Lernschwierigkeiten und Verhaltensblockaden zu verstehen und zu lösen. Denn es verbindet Erkenntnisse aus der Gehirnforschung, Neurologie, Pädagogik, Evolutionslehre, Kinesiologie, Kunst und Natur. Damit unterstützt dieser ganzheitliche Ansatz Verhalten zu begreifen und Entwicklung gezielt zu aktivieren. Es schafft die Voraussetzung, dass stressfrei gelernt werden kann. Somit ist es eine moderne und zeitgemässe Art der Lern- und Entwicklungsbegleitung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

 

Lernschwierigkeiten verstehen – und lösen

 

Stress blockiert uns. In Situationen die wir als Stress erleben, schaltet unser Gehirn teilweise ab. Die alten Antworten von Flucht und Angriff sind heute Rückzug oder aggressives Verhalten. Wir sind nicht oder nur unter großer Anstrengung und Anspannung in der Lage die Situation zu bewältigen. Es fehlt die Neugierde, die Leichtigkeit, der Flow – Angst und Widerwillen bestimmen unser Handeln.

 

Erleben wir diese Situationen negativ und immer wieder, manifestieren sie sich. Unser Gehirn legt diese Erfahrung unter ‚Ich kann das nicht’, ‚Ich schaffe das nicht’ ab. Die Motivation sowie das Selbstvertrauen sinken. Wir als Erwachsene kennen diese Gedanken und Gefühle genauso wie unsere Kinder. Lernschwierigkeiten und Verhaltensblockaden entstehen.

Das Fundament für Lernen: Gleichgewicht und Bewegung

 

Um in der Schule und im Beruf die alltäglichen Herausforderungen zu bewältigen, brauchen wir unser Gleichgewicht. Körperliches, seelisches und geistiges Gleichgewicht sind eng miteinander verknüpft – und auf der körperlichen Ebene sichtbar. Auch Gleichgewicht und Denken sind eng miteinander verknüpft. Die dafür notwendige Vernetzung findet über Bewegung statt. Wir wissen, dass die geistige Entwicklung auf der körperlichen Ebene vorbereitet wird. Deshalb liegt die Lösung von Lernschwierigkeiten und Verhaltensproblemen sehr oft in der Bewegung.

 

Neurologische Untersuchungen zeigen, dass unzureichende Vernetzungen im Gehirn oft in Lernschwierigkeiten und Verhaltensblockaden resultieren. Das bedeutet, dass wir oft gar nicht in der Lage sind, in der Situation  das Potenzial abzurufen, das in uns steckt. Durch bestimmte Bewegungsübungen ist es jedoch möglich – unabhängig vom Alter –  diese Vernetzungen wieder herzustellen. Somit haben wir mit der Evolutionspädagogik eine Methodik, um Lernschwierigkeiten und Verhaltensblockaden zu verstehen und zu lösen. Damit wird die eigene Kompetenz weiterentwickelt und gestärkt, da Erfahrungen positiv begegnet werden kann.

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Leichter lernen = gut gestimmt durchs Leben

 

Unser Gehirn ist wie ein Orchester zu verstehen. Erst wenn alle  ‚Instrumente’ gut gestimmt sind und das Zusammenspiel funktioniert, kann es sein Bestes geben. Sind alle Leitungsbahnen gut vernetzt sind, kann auf das individuelle Potenzial zugegriffen werden.

 

Evolutionspädagogik beschäftigt sich mit dem WIE und nicht mit dem WAS beim Lernen. Es wird das Instrument gestimmt – nicht die Sinfonie geübt.

 

Ich durfte in meiner bisherigen Praxis zahlreiche positive Erfahrungen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sammeln, die durch diese Arbeit ihren Alltag nun leichter bewältigen.

 

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Dieser Ansatz wurde von Ludwig Koneberg am Institut für Praktische Pädagogik in München in den 1990er Jahren konzipiert und wird nun im Internationalen Institut für Kommunikation, Evolution & Bewegung in München stetig weiter entwickelt. Anwendung findet dieses Modell erfolgreich in verschiedenen europäischen Ländern in mehr als 800 Praxen. In Österreich wird es seit 2009 praktiziert. Im Westen stärker als im Osten. In Vorarlberg hat 2018 ein erster Kindergarten diesem Konzept folgend eröffnet.

„Jedes Kind kann etwas. Es liegt an uns diese Talente und Fähigkeiten freizulegen.“

(L. Koneberg)